Akteure / Referenten /Künstler


Nuray Ateş

hat Erziehungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Ruhr-Universität-Bochum studiert und ist seit 2009 bei der IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit in Bochum tätig. In ihren Arbeitsbereichen befasst sie sich insbesondere mit migrationsspezifischen Erziehungs- und Bildungsprozessen in der multikulturellen Einwanderungsgesellschaft und initiiert sämtliche Beratungs-, Interventions- und Evaluationsmaßnahmen.

Olad Aden

arbeitet als erfahrener Streetworker aus Rhode Island / USA seit 2003 in Berlin für Gangway e.V. Er initiierte die Projekte GangwayBeatz, den transatlantischen Jugendaustausch BronxBerlinConnection sowie ein Hip Hop Studio und Nachbarschaftstreff für Jugendliche in Berlin-Wedding. 2011 co-kuratierte er das Festival „Translating Hip Hop“ im Haus der Kulturen der Welt. Olad nutzt in der Straßensozialarbeit die Musikkultur des Hip Hop als alternative Bildungsmethode für konstruktive Gespräche mit jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Nebenbei ist er weiterhin als DJ aktiv.

Anna Becker

hat an der Technischen Universität Hamburg-Harburg Stadtplanung studiert. Nach Tätigkeiten am Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin und einem privaten Planungsbüro in Potsdam kehrte sie 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Stadtökonomie der HafenCity Universität (HCU) nach Hamburg zurück. Seit vier Jahren ist sie als wissenschaftliche Referentin in der Leitstelle Integrierte Stadtteilentwicklung der Freien und Hansestadt Hamburg für fachbehördenübergeifende Aufgaben zuständig. Seit April 2012 hat sie ein Promotionsstipendium des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund und promoviert über den Einfluss hochqualifizierter Zuwanderung auf die Stadtgesellschaft.

Alice Bota

ist seit 2007 Redakteurin im Politikressort der ZEIT mit Schwerpunkt Mittelosteuropa. 1988 emigrierte ihre Familie von Polen nach Deutschland. Nach dem Studium in Kiel, Poznan, Potsdam und Berlin folgte die Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. 2008 erhielt sie den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten. Sie ist gemeinsam mit Özlem Topcu und Khue Pham Autorin des Buches: "Wir neuen Deutschen", das in diesem Sommer 2012 erscheint.

Kerima Bouali
ist Stadtplanerin und Gesundheitswissenschaftlerin und arbeitet bei ASUM GmbH in den Bereichen Stadtforschung, Sozialplanung, Bürgerbeteiligung sowie Öffentlichkeitsarbeit zu stadtentwicklungspolitischen und stadtgeschichtlichen Themen. Sie hat langjährige Erfahrung als Moderatorin und im Projektmanagement und war an mehreren Ausstellungs- und Filmprojekten beteiligt. Sie ist Vorstandsfrau von Wildwasser Berlin e.V., einem feministischen Antigewaltprojekt und engagiert sich seit seiner Gründung im Bundeskongress "Armut und Gesundheit". Ihre thematischen Schwerpunkte sind soziale Stadtentwicklung, soziale Ungleichheit und Gesundheit, Migrations- und Genderfragen.

Dr. Kemal Bozay

wurde 2005 bekannt durch sein Buch „... ich bin stolz, Türke zu sein!“ über die Ursachen von Re-Ethnisierung und Re-Nationalisierung bei deutsch-türkischen Jugendlichen. Der deutsche Politik- und Sozialwissenschaftler lebt in Bochum, er ist Geschäftsführer des IFAK e.V. Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe – Migrationsarbeit. Bozay war Projektleiter des interkulturellen Jugendprojektes Mixopolis im Rahmen der vom BMBF geförderten Initiative Schulen ans Netz e.V. Seine Arbeit konzentriert sich u.a. auf die Förderung von Migrationsjugendlichen im Übergang von der Schule in den Beruf.

Dr. Kerstin Brandes

arbeitet am Institut für Kunst und visuelle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Die Hamburger Kunstwissenschaftlerin ist Mitherausgeberin und Redakteurin von FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur. Nach Abschluss ihres Studiums (Kunst/Englisch) 1996 engagierte sie sich in freien Kulturprojekten. Sie hatte Lehraufträge in Hamburg, Oldenburg, Bremen, Paderborn und Wien und war Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin. Zu ihren Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Visuelle Kultur, Postkoloniale Theorie und Gender Studies.

Ruud Breteler  

arbeitet als Projektmanager der Abteilung Kunst und Kultur der Stadt Rotterdam. Nach dem Studium der Theaterwissenschaften in Utrecht begann seine Laufbahn 1985 am Twentse Schouwburg in Enschede als Leiter Marketing, Őffentlichkeitsarbeit und Bildung. 1990 gründete er ein künstlerisches ‘Gewächshaus’ am Rotterdamer Theater Schouwburg und produzierte lokale, nationale und internationale Theaterprojekte. Als Generalintendant des Theaters am Zuidplein in Rotterdam entwickelte er ein neues künstlerisches Profil, indem er das lokale Publikum an der Programmgestaltung direkt beteiligte (1998-2006).

Meryem D. Çelikkol

hat an der Uni Hamburg Turkologie und Phonetik studiert und 1999 abgeschlossen (M.A). Jah-relang arbeitete sie in migrantenpolitischen Bereich (Projekte an der Uni, in der Körber-Stiftung und Deutsch-Türkischen Stiftung) und führte ihre interkulturelle Arbeit bei der Sprach-vermittlung erwachsener Migrant/innen, vornehmlich in Vorbereitungskurse auf die Sprach-prüfungen zum Hochschulzugang, fort. Seit April 2010 hat sie das Einbürgerungsprojekt „Ich bin Hamburger“ der Türkischen Gemein-de Hamburg e.V. (TGH), das von der Behörde für Arbeit Soziales, Familie und Integration (BASFI) initiiert wurde und finanziert wird, geleitet. In dem Projekt engagieren sich ehrenamt-lich Lotsinnen und Lotsen verschiedener Nationalitäten, die Einbürgerungsinteressierte im Ein-bürgerungsprozess beraten und begleiten. Seit 2012 hat sie die Geschäftsführung der TGH übernommen.

Birsen Coskun-Öztürk

lebt und arbeitet als Architektin in Bremen und Berlin, wo sie an der Technischen Universität Berlin über das Thema "Historische Bausubstanz im Bezirk Beyoglu/Istanbul – Stadterneuerungsmaßnahmen und Gentrifizierungsprozesse im 21. Jahrhundert" promoviert.  Nach ihrem Studium in Bremen und Ankara sammelte sie als Dipl.-Ing. Architektin (BDA) und Projektmanagerin Erfahrungen in Stadt- und Regionalplanung in Berlin, Bremen und Ankara. Sie war Gastdozentin an der TU Berlin und der Beykent Universität Istanbul. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen wie Gentrifikation und Transformation von Stadtgesellschaften. Sie erhielt Auszeichnungen und Architekturpreise u.a. BDB-Preis 2004, BauNetz-Preis 2005 und war für den Ersten Preis der  Nationalen Architekturausstellung der Türkei 2006 nominiert.

Naciye Demirbilek

ist Geschäftsführerin der W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. in Hamburg. Die W3 beteiligt sich an der Gestaltung des interkulturellen Zusammenlebens und der entwicklungs- und friedenspolitischen Bildungsarbeit. Die Dipl. Ökonomin studierte Wirtschaftswissenschaften und Politische Wissenschaften. 1994 bis 2004 war sie Geschäftsführerin von accept - Psychosoziales Betreuungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge in Hamburg. Sie koordinierte die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Land in Sicht!“ in Kiel und engagiert sich ehrenamtlich für anlanden e.V. und die Frauenstiftung filia.

Amelie Deuflhard

leitet seit 2007 als Intendantin die Internationale Kulturfabrik Kampnagel Hamburg, Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte für darstellende Künste. Nach ihrem Studium der Romanistik, Geschichte und Kulturwissenschaften war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Tübingen und im Museum für Technik und Arbeit in Mannheim tätig. Ab 1996 freie Produktionsleiterin für Theater und Musikprojekte in Berlin, übernahm sie 1998 die Leitung der  Sophiensæle Berlin. Im März 2012 erhielt Deuflhard als „eine Theatergründerin im besten Wortsinn“ den Caroline-Neuber-Preis der Stadt Leipzig.

Judy Engelhard

hat das Interkulturelle Forum Hamburg mit initiiert und organisiert seit dem Jahr 2000 im Team das interkulturelle Festival eigenarten. Sie studierte in Würzburg und Oldenburg Diplom-Pädagogik mit Schwerpunkt Interkulturelle Pädagogik. In Hamburg folgte eine Ausbildung zur Kulturmanagerin. Seit über 20 Jahren organisiert Engelhard zahlreiche Veranstaltungen im interkulturellen Bereich und beteiligt sich auch an Kulturprojekten in Lateinamerika und in Indien. Seit 2007 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin für das Bürgerhaus Wilhelmsburg. Hier organisiert sie seit 2009 das Elbinsel Gipsy Festival.

Bora Ergin 

arbeitet als Sozialwissenschaftler bei der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) in Gelsenkirchen. Er studierte Psychologie, Sozialwissenschaften und Sozialarbeit an der Universität Duisburg mit Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftler. Es folgte eine Ausbildung zum Organisationsberater bei TOPS München-Berlin e.V. im Rahmen einer RAA-Kooperation. Themen und Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen, Übergangsmanagement Schule/Beruf sowie interkulturelle Trainings und Organisationsberatung.

Dr. Gerald Faschingeder

arbeitet als Direktor des „Paulo Freire Zentrums für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung“ in Wien (seit 2004). Faschingeder studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Germanistik an der Universität Wien. 2001 promovierte er mit einer Arbeit über „Die Missionierung indigener Völker in Indien 1890-1960“. Er ist seit 2003 Lehrbeauftragter am Projekt Internationale Entwicklung der Universität Wien, hält zahlreiche Vorträge und publiziert  zu Themen der Entwicklungstheorie und -politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind  Kultur und Entwicklung sowie Religion und Entwicklung.

Dr. Ali Fatih

ist Kommunikationswissenschaftler, seine freiberufliche Tätigkeit umfasst Coaching &  Training im interkulturellen Kontext. Ali Fatih arbeitet u.a. mit NGO´s und Netzwerken zusammen zum Thema Empowerment und Rassismus und ist Mitglied beim Netzwerk gegen Rassismus in Schulen (NeRaS). NeRaS ist ein politisches Netzwerk von Hamburger Einrichtungen und Einzelpersonen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, rassistische Diskriminierung an Hamburger Schulen sichtbar zu machen, öffentlich zu thematisieren und grundlegende Veränderungen durchzusetzen.

Adolfo Fernández

stammt gebürtig aus Zamora/Spanien und lebt seit 1969 in Hamburg. Er war 18 Jahre als Maschinenbau-Ingenieur und danach bis zur Rente als EDV Koordinator/Organisator tätig. Bis zum Anfang der 90er Jahre war er Mitglied der Bezirksversammlung Eimsbüttel/Hamburg als Vorsitzender des Arbeitskreises „Ausländerpolitik“. Seit 1982 ist er Mitglied des Vorstandes vom „Bund der Spanischen Elternvereine in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“ und Vorsitzender vom „Spanischer Elternrat in Hamburg und Umgebung e.V.“.

Ines Fögen

ist Dipolm-Soziologin, seit 1998 Mitarbeit im Institut für Migrations- und Rassismusforschung (iMiR), seit Gründung 2009 bei NeRaS aktiv. NeRaS ist ein politisches Netzwerk von Hamburger Einrichtungen und Einzelpersonen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, rassistische Diskriminierung an Hamburger Schulen sichtbar zu machen, öffentlich zu thematisieren und grundlegende Veränderungen durchzusetzen.

Dr. Naika Foroutan

ist Sozialwissenschaftlerin und leitet an der Humboldt-Universität Berlin das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Forschungsprojekt „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT)“. Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u.a. die Themen Migration und Integration; Identität/Hybridität; Muslime in Deutschland; politischer Islam und Kulturdialog. Sie ist zudem Leiterin des von der Stiftung Mercator geförderten Projektes „Junge Islam Konferenz“. 2011 erhielt sie den Berliner Integrationspreis für ihr Eingreifen in die kontrovers geführte „Sarrazindebatte“.

David Friedrich

ist seit 2006 Performance-Poet. Begonnen in München gewann er zahlreiche Poetry-Slams. Seit 2011 Studium der Islamwissenschaft in Hamburg. Sein Stil: Von ironischen Rap bis zum sozialkritischen Slapstick, durchzogen von tiefsinniger Lyrik und skurillen Kurzgeschichten. Im Rahmen des 4. Bundesfachkongress Interkultur wird er mit seinem Programm Integration, Interkultur und die Problematiken unserer Gesellschaft an sich gereimt kommentieren.

Lena Gorelik

kam 1992 mit ihrer russisch-jüdischen Familie aus Sankt Petersburg als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Sie veröffentlichte die Romane „Meine weißen Nächte“ und „Hochzeit in Jerusalem“ sowie „Verliebt in Sankt Petersburg“ und 2011 „Lieber Mischa“. Zuletzt erschien das Sachbuch "Sie können aber gut Deutsch!: Warum ich nicht mehr dankbar sein will, dass ich hier leben darf, und Toleranz nicht weiterhilft“. Lena Gorelik wurde u. a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, dem Ernst-Hoferichter-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis geehrt. Sie lebt mit Mann, zwei Söhnen und einem Hund in München.

Olga Grjasnowa

lebt als Schriftstellerin in Berlin, derzeit studiert sie Tanzwissenschaften an der FU Berlin. Geboren in Baku, Aserbaidschan, wuchs sie im Kaukasus auf und kam 1996 nach Deutschland. Nach ihrem Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig verbrachte sie Auslandsaufenthalte in Polen, Russland und Israel. 2007 nahm sie am „Klagenfurter Literaturkurs“ teil und erhielt 2010 den Dramatikerpreis der „Wiener Wortstätten“ für ihr Debütstück „Mitfühlende Deutsche“. 2011 erhielt sie das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung. 2012 erschien ihr erster Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt.“

Rolf Graser

ist seit Gründung des Forums der Kulturen Stuttgart e.V. im Mai 1998 dessen Geschäftsführer. Der gelernte Verlagsbuchhändler war über 20 Jahre im Stuttgarter Kosmos-Verlag tätig. Ehrenamtlich ist Graser seit 30 Jahren auch Vorsitzender des soziokulturellen Zentrums „Laboratorium“ in Stuttgart. Zu seinen wichtigsten Aktivitäten gehört die Betreuung, Beratung, Qualifizierung und Interessenvertretung der Migrantenkulturvereine sowie die Organisation des SommerFestivals der Kulturen. Graser ist Herausgeber der interkulturellen Programmzeitschrift Begegnung der Kulturen – Interkultur in Stuttgart und Mitgründer des Initiativkreis Bundesweiter Ratschlag, der den Bundesfachkongress Interkultur seit 2006 maßgeblich ausrichtet.

HAJUSOM – transnationale Kunst

Unter dem Dach des Vereins Hajusom e.V. entwickeln junge Flüchtlinge und MigrantInnen gemeinsam mit renommierten KünstlerInnen verschiedener Genres interdisziplinäre Performances, mit denen sie ein großes Publikum erreichen. Die preisgekrönten  Performances des 1999 von Ella Huck und Dorothea Reinicke initiierten Modell-Projekts, das sie auch jetzt noch leiten, sind Koproduktionen mit Kampnagel Hamburg; hier feiern sie ihre Premieren, bevor sie bundesweit und im Ausland gezeigt werden. Jüngste Auszeichnung für das Ensemble HAJUSOM ist der Innovationspreis des Fonds Soziokultur für „Bollyland“ (2011). Hajusom versteht sich als Projekt der Friedensbildung und als künstlerische Stellungsnahme, die im Konfliktfeld aktueller Migrationspolitik zu intervenieren sucht.

Prof.Dr. Carl Hegemann

ist Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig und arbeitet seit der Spielzeit 2011/2012 als Dramaturg am Thalia Theater Hamburg. Er studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Soziologie in Frankfurt/Main und promovierte 1979 über "Identität und Selbst-Zerstörung". Seit 1979 arbeitet Hegemann als Dramaturg an vielen deutschsprachigen Theatern und Opernhäusern, u.a. in Bayreuth, Berlin, Bochum, Hamburg, Basel und Wien. Publikationen u.a.: "Plädoyer für die unglückliche Liebe - Texte über Paradoxien des Theaters" (Berlin 2005/2010).

Philomène Heller

arbeitet als Beraterin und Dolmetscherin in deutsch-afrikanischen Projekten. Nach beruflichen Stationen in Jaunde, Kamerun, wurde sie für den Entwicklungshilfe-Verein „Humanität für Afrika“ in Kamerun, Gabun, Kongo Brazzaville und Angola aktiv. 1996 kam sie nach Deutschland und betreute verschiedene interkulturelle Projekte, u.a. Kontakt International e.V. in Magdeburg. 2005 leitete sie im Auftrag des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) ein Bildungsprojekt für Frauen in Kamerun, es folgten weitere Projekte und Beratungstätigkeiten, u.a. für das Zentralbüro der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Kinshasa/ DR Kongo. Sie ist Initiatorin der "Le Chantier-Afrika-Werkstatt".

Uli Hellweg

ist seit 2006 Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH. Der Architekt und Stadtplaner machte in Berlin seine ersten IBA-Erfahrungen: 1984/87 war er in Berlin u.a. für die Leitung des Stadterneuerungsgebietes Moabit zuständig. Von 1992 bis 1996 arbeitete Hellweg als Stadtbaurat in Kassel. 1996 steuerte er als Geschäftsführer der Wasserstadt GmbH Berlin die städtebauliche Umnutzung von Industrie- und Hafenflächen. 1998 leitete er als Vorsitzender die Jury des städtebaulichen Realisierungswettbewerbs HafenCity Hamburg. 2002 baute er den luxemburgisch-französischen Entwicklungsträger agora s.a.r.l. auf.

Dr. Andreas Hieronymus

ist Wissenschaftsjournalist und war bis 2009 Geschäftsführer des Hamburger Instituts für Migrations- und Rassismusforschung (iMiR). Seitdem arbeitet er als Referent „Maskulinitäten“ im Referat Geschlechterpolitik der Arbeitsstelle Vielfalt der Justizbehörde Hamburg. Seit 2007 ist Hieronymus auch ehrenamtlich im Vorstand des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR) tätig. Er studierte Soziologie, Geschichte und Politik in Freiburg, Hamburg und Istanbul (Forschungsschwerpunkte: Qualitativ-heuristische Erforschung des Alltagslebens; Ein- und Ausschlussprozesse in der Einwanderungsgesellschaft).

Dr. Birgit Jagusch

arbeitet derzeit als Sozialwissenschaftlerin im Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (ism) und ist Lehrbeauftragte an der Universität Mainz im Studienschwerpunkt „EUROMIR“ – Soziale Dimension und interkulturelle Aspekte europäischer Migration“. Von 2001 bis 2010 war sie Referentin des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), Düsseldorf. Zu ihren Lehr- und Arbeitsschwerpunkten gehören die Themen Interkulturelle Öffnung, rassismuskritische Bildungsarbeit, Migrationssoziologie, Jugendforschung, soziale Ungleichheit und Anerkennungstheorien.

Tina Jerman

ist seit 1982 Geschäftsführerin der EXILE-Kulturkoordination e.V., Essen, einer Agentur für interkulturelle und internationale Kunst- und Kulturprojekte. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft in Bochum, Wien und Essen. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied im Eine-Welt-Netz NRW war sie 2004 bis 2005 auch die Eine-Welt-Beauftragte der Landesregierung NRW. Seit über zwölf Jahren vertritt sie als Fachkoordinatorin für Kultur und Entwicklung die Interessen von Menschen aus anderen Kulturen und ist Lehrbeauftragte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Ana Maria Jurisch

arbeitet freiberuflich als Moderatorin, Referentin, Publizistin und Trainerin u.a. zu den Themen Entwicklungspolitik, Gender, Migration, Integration, Interkultur und Diversity Management. Geboren in Buenos Aires, Argentinien, studierte sie in Aachen Soziologie und Philosophie. Es folgten freie Tätigkeiten u.a. für das Welthaus Aachen, als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei EXILE Kulturkoordination Essen sowie für interkulturelle Projekte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Jurisch ist Mitglied im bundesweiten Ratschlag Kulturelle Vielfalt und Mitbegründerin des Vereins CulturBazar e.V., Aachen.

Yilmaz Kahraman

studierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn Islamwissenschaften und Orientalische Kunstgeschichte. Als gebürtiger Duisburger wurde ihm schon im Kindesalter seine „andere“ Identität bewusst. Er ist dreisprachig (Kurdisch, Deutsch, Türkisch) aufgewachsen und lernte später Englisch und Latein. Während seines Studiums erwarb er Sprachkenntnisse in Arabisch und Persisch. Seine alevitische und kurdische Herkunft führte gelegentlich zur Ausgrenzung in der Kindheit. Aus diesem Grund engagierte er sich schon sehr früh in der alevitischen Organisation - zunächst ehrenamtlich, wie auch im BDAJ e.V. dem Bund der Alevitischen Jugendlichen. In den Jahren 2010 und 2011 moderierte er eine türkischsprachige Sendung zum Thema „Alevitische Identität“. Seit November 2011 ist er bei der Alevitischen Gemeinde Deutschland e.V. in Köln im Projekt „Zeichen setzen! Für gemeinsame demokratische Werte und Toleranz bei Zuwanderinnen und Zuwandern“ beschäftigt.

Navid Kermani

lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Hamburger Akademie der Wissenschaften. 2009 hielt er die Frankfurter, 2011 die Göttinger Poetik-Vorlesungen. Seit 2009 ist er Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. Für sein akademisches und literarisches Werk ist Kermani vielfach ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Hannah-Arendt-Preis 2011 für politisches Denken. Seine Sachbücher erscheinen bei C. H. Beck, seine literarischen Werke bei Hanser.

Bettina Kiehn
Nach einer Ausbildung zur Werkzeugmacherin arbeitete sie als Journalistin, Anzeigenakquisiteurin, Verwaltungs-fachkraft und Geschäftsführerin eines Buchverlages. Im Fernstudium studierte sie Betriebswirtschaftslehre und spezialisierte sich auf die besonderen Bedarfe von Non-Profit-Organisationen. Seit 2006 ist sie für die Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg tätig, zunächst als Geschäftsführerin, seit 2009 als deren hauptamtlicher Vorstand. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg hat es sich zum Ziel gesetzt, ein offener Raum für alle in Hamburg-Wilhelmsburg lebenden Bevölkerungsgruppen sein.

Steph Klinkenborg

realisiert als Inhaberin von klinkenborg.communications interkulturelle Projekte mit dem Ziel des Community Buildings und lehrt Kulturmanagement an der Universität Hamburg. Sie studierte Arabische Soziologie in Hamburg und Damaskus und beschäftigte sich mit der Motivation des Reisens. Dazu führte sie Begegnungsreisen für Frauen auf den Sinai / Ägypten durch und forschte zu Veränderungen der soziokulturellen Strukturen durch den Tourismus.  Klinkenborg leitete zehn Jahre das Frauenmusikzentrum Hamburg mit Festivals wie espressiva und Ladyfest und war Vorstandsreferentin der FABRIK Stiftung Hamburg.

Dr. Petra Köppel 

ist Volkswirtin und promoviert in Personal und Organisation. Als Inhaberin des Beratungs-unternehmens Synergy Consult begleitet sie Unternehmen bei Diversity Management, der Gestaltung von Unternehmenskultur und der kulturellen Integration nach M&As. Köppel ist Gastdozentin an der Chulalongkorn University Bangkok und am Beijing Institute of Technology. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und Artikel zu Diversity und interkultureller Kommunikation. Zuvor war sie als Projektmanagerin bei der Bertelsmann Stiftung und im Personalmanagement von deutschen Großunternehmen sowie in der Wissenschaft tätig.

Zuzanna Krzysztofik

ist seit 2008 als Kulturreferentin beim Bundesverband der djo-Deutsche Jugend in Europa tätig. Nach ihren Studienabschlüssen in Linguistik und Ethnologie an der Universität Warschau kam sie im Jahre 2003 zum Aufbaustudium nach Berlin. Der Schwerpunkt ihrer beruflichen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegt im Migrations- und Integrationsbereich.

Oliver Kontny

studierte Philosophie, Geschichte, Iranistik und Turkologie. Er  ist seit 2005 in der Filmbranche tätig, u.a. für die Gewinner des Goldenen Bären 2004 (Fatih Akın)  und 2010 (Semit Kaplanoğlu) sowie als Dolmetscher und Übersetzer für türkische Literatur. Zwischen 2009 und 2011 arbeitete er als Dramaturg am Ballhaus Naunynstraße. Gemeinsam mit Hakan Savaş Mican schrieb er "Schnee" frei nach Motiven des Romans von Orhan Pamuk und wurde mit dem Stück zum diesjährigen Festival Junger Europäischer Dramatik in Kopenhagen eingeladen. Sein selbst produziertes Hörspiel "Republik der Verrückten" (2012) mit Jasmin Tabatabai u.a. wurde von RBB und WDR übernommen. Zudem  hat er Lehraufträge an der FH Magdeburg und am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin übernommen.

Prof. Bernd Kniess

leitet als Professor für Städtebau an der HCU HafenCity Universität Hamburg den Master-Studiengang Urban Design. Nach dem Studium der Architektur und des Städtebaus in Darmstadt und Berlin war er seit 1995 als selbstständiger Architekt tätig und lehrte u.a. an der RWTH Aachen und der Bergischen Universität Wuppertal. Zusammen mit Michael Koch und Christopher Dell initiierte Kniess 2008 das Lehr- und Forschungsprojekt „Universität der Nachbarschaften" (UdN), das er als Sprecher der Gruppe vertritt. Seit 2009 ist er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.

Joachim Lux

ist Intendant des Thalia Theaters Hamburg. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte an den Universitäten Münster und Tübingen arbeitet er zunächst als Dramaturg und Regisseur in Köln, Düsseldorf und Bremen. Von 1999 bis 2009 ist er Chefdramaturg des Wiener Burgtheaters. Während dieser Zeit pflegt er die Zusammenarbeit mit Regisseuren des zeitgenössischen Regietheaters, arbeitet für die Salzburger Festspiele und leitet von 2004 bis 2008 den „Dramatikersalon“ beim Berliner Theatertreffen. Im Herbst 2009 trat Lux die Nachfolge von Jürgen Flimm und Ulrich Khuon als Intendant des Thalia Theaters an.

Dr. Corinna Mandler Gayer 

ist promovierte Politikwissenschaftlerin. Sie lehrte und lernte in Berlin, Spanien, Brasilien und Israel & Palästina. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Friedens- und Konfliktforschung, Gender und Politische Psychologie und ihre regionalen Schwerpunkte lagen (bislang) auf Lateinamerika und dem Nahen Osten. Seit 2011 ist sie als Forschungsreferentin bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes tätig, wo sie zu (mehrdimensionaler) Diskriminierung & Diversity arbeitet. Im letzten Jahr hat sie in diesem Zusammenhang das Projekt „Diversity Mainstreaming für Verwaltungen“ betreut.

Dr. Nkechi Madubuko

arbeitet seit 15 Jahren als freie Moderatorin. Sie ist promovierte Soziologin und ausgebildete TV-Redakteurin. Ihre Arbeit als Moderatorin begann bei VIVA zwei. Ab 1996 arbeitete die Journalistin und Moderatorin bei verschiedenen Fernsehsendern, u.a. beim ZDF, Premiere World und DSF. Seit 2001 ist sie beim ZDF als Redakteurin und Autorin tätig. 2010 promovierte Frau Madubuko als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ihre soziologische Studie über soziale Akzeptanz und herkunftsbezogenen Stress von schwarzen Deutschen und Migranten europäischer Herkunft im Beruf wurde Ende 2010 im VS Verlag veröffentlicht. Die Dissertation hinterfragt, ob die ethnische Herkunft auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine Rolle spielt, oder nicht. Ihre Themenschwerpunkte bei Veranstaltungen (u.a. für das Bundesamt für Familie, Körber Stiftung oder für das Klimahaus Bremerhaven) sind Migration, Interkulturelles Lernen und Schule sowie Afrikanische Diaspora und Entwicklungszusammenarbeit.

Dr. Nkechi Madubuko wird die Moderation des 4. Bundesfachkongress Interkultur am 24.10.2012 übernehmen.

Jürgen Markwirth

ist Diplom-Pädagoge und leitete viele Jahre das Inter-Kultur-Büro im Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg, bevor er 2006 die Leitung des Gesamtamtes übertragen bekam. In dieser Funktion ist er auch für die Geschäftsführung der referatsübergreifenden „Koordinierungsgruppe Integration“ der Stadt Nürnberg zuständig. Er ist Mitglied des Bundesweiten Ratschlags Kulturelle Vielfalt und war federführend für die Organisation des 2.Bundesfachkongresses Interkultur Nürnberg 2008 verantwortlich.

Jagoda Marinić

lebt in Heidelberg als Schriftstellerin, Theaterautorin und Journalistin. Geboren in Waiblingen als Tochter kroatischer Einwanderer aus Dalmatien, studierte sie Anglistik, Germanistik und Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg. Ihr erster Erzählband „Eigentlich ein Heiratsantrag“ erschien 2001. Förderpreise folgten, etwa für den Erzählband „Russische Bücher“ und für ihr Theaterstück „Zalina“. Nominiert war sie für den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Leonhard Frank Preis. Nebenbei schreibt sie für die Frankfurter Rundschau und leitet Schreibworkshops für Kinder und Jugendliche.

Jama Maqsudi
wurde in Afghanistan geboren und hat an der Universität Hohenheim Stuttgart seinen Abschluss zum Dipl.-Sozialökonom gemacht. Er ist stellvertretender Geschäftsführer der AGDW sowie Gründer und Vorsitzsender der Deutsch Afghanische Flüchtlingshilfeverein (DAFV e.V.). Für das Land Baden-Würthemberg ist er Mitglied im Landesarbeitskreis für Integration, Mitglied der Härtefallkommission sowie Vorsitzsender der Fachgruppe für Migration im Landesverband des paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

Marcin Michalski

ist Ethnologe und tätig im Medienkompetenzzentrum der Universität Hamburg im Bereich der audiovisuellen Medien. Er arbeitet freiberuflich als Dokumentarfilmemacher und macht diverse mediale Projekte mit Jugendlichen zu Antirassismus und Empowerment.  Politisch war er aktiv bei kanak attak und kanak tv.

Angela Müller-Giannetti

ist Kulturmanagerin und Designerin in Hamburg. Während ihrer siebenjährigen Tätigkeit als Geschäftsführerin eines Hamburger Trägers für Kunst- und Kulturprojekte organisierte sie zahlreiche Veranstaltungen und Publikationen. Seit 1997 ist sie als Designerin tätig und übernimmt die Gestaltung von Ausstellungen und Publikationen. Mit ihrer Hamburger Agentur kontext Kulturproduktionen, die sie seit 2002 gemeinsam mit Jutta Schubert führt, ist sie spezialisiert auf die inhaltliche und strategische Planung und Umsetzung von Kulturvorhaben im Schnittfeld Kunst – Kultur – Soziales. 

Anh Ngo

ist Diplom-Erziehungswissenschaftlerin, arbeitet mit Minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen und ist im Netzwerk gegen Rassismus in Schulen (NeRaS) aktiv. NeRaS ist ein politisches Netzwerk von Hamburger Einrichtungen und Einzelpersonen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, rassistische Diskriminierung an Hamburger Schulen sichtbar zu machen, öffentlich zu thematisieren und grundlegende Veränderungen durchzusetzen.

Helge Nissen

lebt in Hamburg und arbeitet seit über 25 Jahren im Bereich der darstellenden Künste als Schauspieler, Trainer und Moderator. Neben Firmen-Events moderiert er bevorzugt kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. seit 2009 regelmäßig den Weltmusik-Wettbewerb „creole“. Beim diesjährigen Bundesfachkongress Interkultur übernimmt er die Moderation des dritten Veranstaltungstages.

 

Cathy Nzimbu, Mpanu-Mpanu-Plato

Diplom Betriebswirtin-FH (Pforzheim),1964 in Kinshasa (demokratische Republik Kongo) geboren. Mit 5 Jahren erste Migrationserfahrung. Nach Aufenthalten in Frankreich und Belgien, wohnt sie seit 1984 in der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1996 Vorsitzende des Vereins Ndwenga e.V., der Schulkinder in Kinshasa unterstützt sowie Selbsthilfe-Projekte im Kongo. In Deutschland betreibt Ndwenga e.V. entwicklungspolitische Bildungsarbeit. 2004 Gründungsmitglied des Vereins Liboke e.V. zur Unterstützung ausländischer Kinder in Fellbach sowie Bewahrung des Brauchtums aus dem Kongo. 2004 bis 2009 Mitarbeit bei der Gestaltung des „Afrikafestival Stuttgart“. 2008 Mitbegründerin und Mitglied im Fachbeirat „Migration und Entwicklungszusammenarbeit“ beim Forum der Kulturen. Seit 2011 Vorsitzende des Vereins Forum Afrikanum e.V. Beiratstätigkeiten: Seit 2005 Mitglied im Integrationsbeirat der Stadt Fellbach, Mitglied im Volkshochschulbeirat und Mitglied im Gleichstellungsbeirat der Stadt Fellbach.

Katharina Oberlik

geb. 1968, studierte Theaterwissenschaften in Giessen und ist Mitbegründerin der Performancegruppe She She Pop. Sie arbeitet in freien Produktionen als Performerin und Regisseurin, vermittelt zeitgenössisches Theater und Performance an Jugendliche und ist als Dozentin für Regie und Schauspiel an den Theaterhochschulen in Hamburg und Ludwigsburg tätig.

Seit 2010 initiiert und leitet sie im Rahmen der Universität der Nachbarschaften in Hamburg-Wilhelmsburg kontinuierlich eine interkulturelle und interdisziplinäre Jugendgruppe, die mit Videos, Theaterstücken und interaktiven Performances in die Öffentlichkeit tritt (In My Room 2010; Plot! 2011; Die Ghettoakademie 2011).

Dr. Rita Panesar

Rita Panesar ist Historikerin und Religionswissenschaftlerin und seit über 15 Jahren in den Bereichen Diversity Management und Internationalem Bildungsmanagement tätig. Ausbildung zur Gestalt- und systemorientierten Organisationsberaterin. Beratung für die Firma COMO Consult und die GIZ in Asien und Osteuropa. Teamentwicklung für Abteilungen sowie Vorbereitung von Fach- und Führungskräfte auf Auslandsaufenthalte.

Um über Einzelmaßnahmen hinaus strukturelle Veränderungen anzustoßen, erstellte sie Expertisen im Bereich Gender Mainstreaming und interkultureller Öffnung. 2009 wechselte sie als Projektmanagerin zur KWB e.V. und ist dort als Referentin der BQM Beratung, Qualifizierung Migration für die Bereiche Fortbildungen, Konzeptentwicklung und Fachveranstaltungen zuständig.

 

Prof. Dr. Ann Phoenix 

forscht am Institute of Education der Birbeck University of London zur psychosozialen Entwicklung und zu sozialen, ethnischen und geschlechtlichen Identitäten von Jugendlichen. Schwerpunkte ihrer aktuellen Forschungsarbeiten sind Analysen zu den Themen Jungen und Männlichkeit, Jugendliche und Konsum, nicht-normative 'Kindheit' in Migrantenfamilien und ethnisch gemischten Haushalten sowie Prozesse der Sprachvermittlung in transnationalen Familien.

Mücke Quinckhardt

ist beim Bundesfachkongress Interkultur als Produktionsleiterin tätig. Die studierte Sportpädagogin ist seit 1985 als Kulturmanagerin, Projektorganisatorin und Presse- & Öffentlichkeitsreferentin überwiegend in Hamburg tätig. Ohnehin familiär mit Ostafrika verwurzelt, war Mücke Quinckhardt von 2007 – 2010 Geschäftsführerin einer Musikschule in Zanzibar / Tanzania. Zurück in Deutschland widmet sie sich mit ihrem eigenen Büro primär interkulturellen Kulturprojekten, u.a. creole – globale Musik aus Deutschland.

Prof. Dr. Nora Räthzel

Ist seit vielen Jahren Professorin am soziologischen Institut der Universität Umeå, Schweden. Sie studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie, Soziologie und Philosophie an der FU Berlin, arbeitete zu Automations-, Frauen- und Rassismusforschung und war Mitbegründerin des Instituts für Migrations- und Rassismusforschung in Hamburg. Seit einigen Jahren analysiert sie bestimmte Aspekte der Globalisierung, speziell über Arbeitende in transnationalen Unternehmen und das umweltpolitischen Engagement von Industriegewerkschaften sowie über Nord-Süd-Beziehungen in internationalen Gewerkschaften

Sally Mary Riedel

ist Studentin der Ethnologie an der Universität Hamburg und schreibt momentan ihre Magisterarbeit, für welche sie in Hamburg zum Thema “Motive und Dynamiken von Remittance westafrikanisch-muslimischer MigrantInnen” forschte. Seit 2008 arbeitet sie beim Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. (Verikom) als Projektkoordinatorin und Antidiskriminierungstrainerin des Projekts "YES"  (Young mentors for equality at school), welches strukturelle und individuelle Formen von Diskriminierung in Schule thematisiert und anhand von Workshops versucht zu durchbrechen. Zudem arbeitet sie in deutsch-französischen Begegnungen mit dem Schwerpunkt Jugend und Interkulturalität.

Irinell Ruf

ist Soziologin und künstlerische Leiterin der academie crearTaT, Modellprojekt in Hamburg für Prävention und Integration junger Menschen durch TanzTheater.

Julie Salviac 

lebt seit 2005 in Hamburg und organisiert seitdem mit dem Verein peeng e.V. das interkulturelle und spartenübergreifende Festival "eigenarten". Ihre ersten Kulturevents "La Sauce Jazz" - Benefizkonzerte für NGOs - veranstaltete sie bereits während ihres Marketing-Studiums in Toulouse. Mit dem Diplom in der Hand zog die Franco-Italienerin nach Hamburg und engagierte sich für zahlreichen interkulturellen Projekte, z.B. "The Global Steps" (Hamburg-Marseille-Austausch) oder die "Interreligiösen Rundgänge". In dem Stadtteilkulturzentrum "Kulturladen St. Georg" organisierte sie die letzten 6 Jahre u.a. die monatliche Konzertreihe "Jazzmeile St. Georg". Julie Salviac ist freiberuflich unterwegs und arbeite für den diesjährige Bundesfachkongress Interkultur als Assistentin bei der Agentur kontext kulturproduktionen.

Dr. phil. Rüdiger Sareika

war von 1981 bis 2012 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Iserlohn für die Bereiche Kunst, Kultur und interkulturelle Kommunikation und seit 2001 Beauftragter für Kunst und Kultur der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Im Rahmen seiner Kulturbeauftragung entwickelte er mit einer Projektgruppe die Kulturpolitischen Leitlinien der EKvW. Weitere Aktivitäten folgten, etwa im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010, zu den Kirchentagen oder zur UNESCO-Konvention zum Erhalt und zur Förderung der kulturellen Vielfalt. Seit April 2012 freiberufliche Tätigkeit in den o.g. Arbeitsfeldern.

Katja Scheer,

studierte Geschichte, Anglistik und Germanistik mit dem Schwerpunkt Cultural & Gender Studies an der Universität zu Köln und schrieb ihre Magisterarbeit zu "White Fantasy of Overcoming Racism" – Die Riot Grrrl-Bewegung zwischen Anspruch und der Bildung eines weißen Subjekts „Grrrl“. Von 2000 - 2003 übernahm sie die Kommunikation für die Bundesarbeitsgemeinschaft für Musikinitiativen (B.A.Rock e.V.) in Köln, 2003 war sie Mitorganisatorin des Ladyfest Hamburg. Seit 2003 diverse Projekte für des Frauenmusikzentrums in Hamburg. Von 2005 - 2007 PR & Vertrieb für den Argument Verlag Hamburg, danach Programmgestaltung Literatur & Musik im Bürgerhaus Wilhelmsburg. Hier entwickelt und koordiniert sie das "Netzwerk für Musik von den Elbinseln",das Projekt „Jung, türkisch, Almanya. Festival Deutsch-Türkischer Literatur“ und die Reihe "Globalkolorit. Transkulturelle Literatur im Bürgerhaus Wilhelmsburg“.

Mareike Schemmerling

studierte Medien und Kommunikation (M. A.) mit dem Schwerpunkt Mediendidaktik an der Universität Augsburg und der Hacettepe Üniversitesi, Ankara. Seit 2011 arbeitet sie als medienpädagogische Referentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in München. Im Rahmen ihrer praktischen Arbeit koordiniert sie die Projektreihe KAJUTO - Kampagnen von Jugendlichen für Toleranz. Darüber hinaus betreut sie das Internetportal ICH WIR IHR – Werkstätten zur Förderung der Medien- und Wertkompetenz – und das Projekt meta - Medienkompetenztraining in der Ausbildung. Arbeitsschwerpunkte im Bereich Forschung sind medienpädagogische Evaluationsforschung sowie Jugendliche im Web2.0.

 

Gabriela Schmitt

ist beauftragt mit dem Aufbau der Zukunftsakademie NRW des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Mercator und dem Schauspielhaus Bochum. Nach Staatsexamen in Biologie, Geographie und Pädagogik arbeitete Schmitt als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten zu kulturellen Kontexten von Umweltbildungsprozessen, 2001-2005 bei der Eine-Welt-Beauftragten der Landesregierung. Es folgten Aufgaben als Referentin für Internationale Zusammenarbeit im Landesministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Bis 2011 tätig als Geschäftsführerin des Professionalisierungsprogramms interkultur.pro.

Jutta Schubert

führt als Diplom-Pädagogin und Kulturmanagerin zusammen mit Angela Müller-Giannetti die Hamburger Agentur kontext kulturproduktionen, die Kulturvorhaben im Schnittfeld Kunst und Soziales entwickelt und realisiert. Nach Abschluss ihres Studiums zur Kulturmanagerin hat sie zahlreiche Kulturprojekte für soziale und kulturelle Träger konzipiert und realisiert. Seit 1998 verwirklicht sie als Geschäftsführerin des EUCREA Verband Kunst und Behinderung e.V. in Hamburg Festivals, Kongresse, Fortbildungen, Ausstellungen und Publikationen im Bereich „Kunst und Behinderung“.

Mit kontext kulturproduktionen Konzeption und Durchführung des Bundesfachkongresses Interkultur 2012.

Julia-Niharika Sen

wurde 1967 in Kiel geboren. Ihr Name verrät aber schon die indischen Wurzeln der Familie väterlicherseits. In Hamburg studierte sie nach dem Abitur Anglistik und Romanistik. Während ihres Studiums verbrachte sie längere Zeit in Madrid und London. Seit 1999 arbeitet sie als freiberufliche Journalistin für das NDR Fernsehen und moderiert die Weltbilder und das Hamburg Journal. (Quelle NDR). Julia-Niharika Sen moderiert auf dem Bundesfachkongress Interkultur die “Hamburger Teegespräche”.

Prof. Dr. Louis Henri Seukwa 

lehrt Erziehungswissenschaften an der Fakultät für Wirtschaft und Soziales der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. Migration, Resilienz- und Bildungsforschung unter Bedingungen von Flucht und Asyl, interkulturelle Bildungsforschung,  Bildungsprozesse im non-formalen und informellen Sektor sowie international vergleichende Erziehungswissenschaft. Seukwa ist Träger des Augsburger Wissenschaftspreises für Interkulturelle Kompetenz, des Karl-Dietze-Wissenschaftspreises und des Höffmann-Wissenschaftspreises für Interkulturelle Kompetenz.

Foto: Michel Molenda/ HAW Hamburg

Dr. Riem Spielhaus

ist Fellow am Erlanger Zentrum für Islam und Recht in Europa EZIRE der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Institutionalisierung des Islams, die politische Partizipation und die Religionspraxis von, sowie die Wissensproduktion zu Musliminnen und Muslimen in Europa. Nach dem Studium der Islam- und Afrikawissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin arbeitete sie zunächst als Referentin für Religionen Zugewanderter im Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Integration, Migration und Flüchtlinge sowie als Beraterin zivilgesellschaftlicher Projekte und formeller Kommunikationsprozesse zwischen staatlichen Einrichtungen und islamischen Organisationen.

Dr. Ursula Struppe

leitet die Abteilung für "Integration und Diversität" der Stadt Wien (MA 17). Die Abteilung ist einerseits für die Entwicklung, Durchführung und Finanzierung von Niederlassungsbegleitungsprogrammen zuständig ("Integration"), andererseits innerhalb der Wiener Stadtverwaltung für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Diversitätsmanagement im Kontext von Migration verantwortlich. Mit der Gründung der MA 17 war im Jahr 2004 ein Paradigmenwechsel von "Integrationspolitik" zu "integrationsorientierter Diversitätspolitik" verbunden, in der die notwendige Weiterentwicklung der Verwaltung und der sog. Mehrheitsgesellschaft und nicht mehr nur die Leistungen für die Zielgruppe der "MigrantInnen" im Mittelpunkt der Betrachtung steht.

Natascha Tomchuk

ist zurzeit im Kulturzentrum Goldbekhaus im Stadtteil Hamburg-Winterhude tätig und promoviert zum Thema "Geschlechterkonstruktionen im Werk von J. J. Winckelmann". Sie studierte Medien- und Kunstwissenschaften mit den Schwerpunkten Geschlechterforschung und Postkoloniale Theorie an der Universität Oldenburg. Neben dem Studium arbeitete sie u.a. als freie Mitarbeiterin in der Galerie "artfinder" in Hamburg. 2007 organisierte sie eine Ausstellung zum Thema Körpernormierungen in Hamburg mit. Darüber hinaus engagierte sie sich für das eigenarten festival und das Hamburger Interkulturelle Forum.

Prof. Dr. Mohamed Turki

wurde 1945 in Gabès (Tunesien) geboren. Der emeritierte Professor studierte Philosophie, Soziologie, Romanistik und Arabistik an der Universität Münster in Westfalen. Von 1980 bis 2008 lehrte er Philosophie an verschiedenen deutschen Universitäten (Bremen, Gießen und Kassel) sowie in Tunesien (Sfax und Tunis). Seine Arbeitsschwerpunkte: Gegenwartsphilosophie, insbesondere Sartres Existentialismus, Blochs Utopie und arabisch-islamische Philosophie. Die Erschließung neuer Perspektiven für eine interkulturelle Philosophie zur Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen und Religionen steht im Zentrum seiner Lehre. Zahlreiche Veröffentlichungen in arabischer, französischer und deutscher Sprache.

Anja Turner

ist Referentin für interkulturelle Projekte in der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Kulturwissenschaftlerin betreute bereits während ihres Studiums an der Leuphana Universität Lüneburg zahlreiche Kulturprojekte im Referat Internationaler Kulturaustausch, Städtepartnerschaften und Kulturprogramme. Sie ist Mitglied im interkulturellen Forum Hamburg, im Initiativkreis Bundesweiter Ratschlag Kulturelle Vielfalt und federführend für die Organisation und Konzeption des 4. Bundesfachkongresses Interkultur 2012 verantwortlich.

Behnaz Vassighi

hat für den Bundesfachkongress Interkultur das kulturelle Programm im Bürgerhaus Wilhelmsburg und den Intercultural Showroom mit konzipiert und organisiert. Die studierte Informatikerin ist seit 2005 freie Kulturmanagerin und hat 2006 das Internationale Frauenfestival in der Hansestadt ins Leben gerufen. Seitdem organisiert sie neben dem Festival zahlreiche interkulturelle Veranstaltungen und hat die Sendung „Zwichenräume TV“ mit initiiert. Durch ihr Tanzprojekt „Raha“ (zu Deutsch: befreit) versucht sie, jungen muslimischen Frauen mehr Selbstbewusstsein und Mut zu vermitteln. Sie ist im Vorstand des von ihr mit gegründeten Vereins Kulturdialog e.V. und ist beim das Interkulturelle Forum Hamburg als Sprecherin aktiv.

 

Konstantina Vassiliou-Enz

ist Journalistin und zweite Vorstandsvorsitzende der "Neuen Deutschen Medienmacher", einem Zusammenschluss von Medienschaffenden mit und ohne Migrationshintergrund, die sich für mehr kulturelle Vielfalt in den Medien einsetzen. Sie leitet das NDM-Mentorenprogramm und engagiert sich in weiteren Projekten zur Förderung differenzierter Berichterstattungen. Seit 1989 arbeitet sie als Rundfunkjournalistin (u.a. rbb). Außerdem gibt sie Diversity-Workshops für Journalisten, arbeitet als Dozentin und leitet die bikulturelle, crossmediale Journalismusausbildung am BWK in Berlin. Im Jahr 2008 erhielt sie den Europäischen Civis Medienpreis für Integration in Wirtschaft und Industrie.

Victoria Walsh

war Forschungsleiterin im Tate für das große Forschungsprojekt „Tate Begegnungen: Britische Wesensart und Visuelle Kultur“ in London (2007-10). Davor arbeitete sie in Großbritannien als Kuratorin, Forschungs- und Projektmanagerin u.a. für die London School of Economics, die Direktorenkonferenz der Nationalmuseen, bei Foster & Partners, für die Stiftung für Architektur, das Architecture Centre Network und die BBC. Zurzeit ist sie Gastwissenschaftlerin am Institut für Moderne und Zeitgenössische Kultur der Universität Westminster und am Institut für Kunst und Medien der Universität London South Bank.

Mario Wessolowski

studierte Politikwissenschaft an der Universität Hamburg und ist zurzeit als Programmberater für Modellprojekte im Rahmen der beiden Bundesprogramme „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ und „Initiative Demokratie Stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tätig.

Prof. Dr. Christoph Wulf 

lehrt Erziehungswissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin im Arbeitsbereich Anthropolgie und Erziehung. Seine Hauptforschungsgebiete sind u.a. die Anthropologie kultureller Vielfalt, interkulturelle Bildung und Erziehung in der globalisierten Welt, Lernkulturen, ethnografische Studien zur Familie und die Performativität kultureller Begegnungen. Wulf ist Mitglied des Vorstands der Kommission für pädagogische Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Seit 1988 ist Wulf Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission und seit Juni 2008 deren Vizepräsident.


Roland Wylezol

ist Diplom-Pädagoge und Bildungsreferent der politischen Jugendbildung. Seit 1995 ist er für die Jugendbildungsstätte Kaubstraße Berlin tätig sowie freiberuflich als Seminarleiter zu den Themen Gender, Diversity und Medienkompetenz engagiert. Sein aktueller Schwerpunkt ist die Projektleitung des transkulturellen Begegnungsprojektes "Mehrheit sucht Minderheit sucht Mehrheit".

 

Maria NIFI Xerisoti
ist geboren und aufgewachsen im Ruhrgebiet, mit griechischen Wurzeln. Arbeitet freiberuflich als Photokünstlerin/Bildjournalistin und Sprachdozentin seit 2006 in Hamburg. Seit 2012 unterstützt sie zudem das Ressort Wissenschaft, Medizin und Technik des stern-Magazins. Sie studierte Amerikanistik, Anglistik sowie Neugriechische und Byzantinische Philologie in Bochum und Thessaloniki sowie PR-Fachjournalismus und Kulturmanagement in Dortmund und Köln. Auslandsaufenthalte in Liverpool als Deutsch-Assistentin und New York als Photo- und PR-Praktikantin am Solomon R. Guggenheim Museum. Redaktionelle Arbeiten für NRW-Kulturteil der Süddeutschen Zeitung, für die Magazine Photographie und Fotoheft sowie für Online-Dienste. Projekt- und Auftragsarbeiten, Photoausstellungen und Veröffentlichungen. Sie ist Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V., im Interkulturellen Forum Hamburg sowie im Bundesweiten Ratschlag Kulturelle Vielfalt.

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